Merry Christmas and A Happy New Year

Dezember 2007

Zum Ende des vergangenen Jahres erhielten wir wieder einmal sehr viele persönliche Briefe, die wir so gerne individuell beantworten wollten. Anfang des Jahres glaubten wir noch, als Annemarei mit John und den beden Mädchen von Florida nach Neu Seeland am abgereist waren,  wir hätten ein ruhiges Jahr vor uns, doch bei der heutigen Rückschau  wurde deutlich, warum viele unserer Vorsätze nicht umgesetzt werden konnten.

Dietmar hatte für unseren Hochzeitstag im März eine Überraschung: Eine Kreuzfahrt durch den Golf von Mexico nach Cayman, Belize und Mexico. An alles hatte er gedacht.In der Woche lagen keine Termine an, deutsche Freunde aus Sarasota hüteten Haus und Hunde und die Reise begann sehr bequem in Tampa. Das überragende Ereignis dieser Reise war die Entdeckung der Maya und deren Kultur. Uns faszinierte ihr mathematisches Wissen und die grossartigen Bauwerke, von denen die meisten noch nicht ausgegraben

Im Frühjahr besuchte uns Dietmars Mutter und über Ostern hatten wir Heidis Grossnichte Joanne aus London mit ihren Söhnen Richard und Thomas zu Besuch. Das waren fröhliche Tage, die die verwandtschaftlichen Beziehungen nach England intensivierten.

Die Surgical Infection Society Europe traf sich in diesem Mai in Frankfurt, wohin Dietmar eingeladen war, um im Römer, dem Kroenungsort der deutschen Kaiser, den Festvortrag zuhalten.  Von dort fuhren wir nach Hagen zu Hans und Hilke, die uns dann tatsächlich im Oktober eine Woche lang besuchten. Hans und Dietmar kennen sich seit ihrer chirurgischen Assistentenzeit im Altonaer Krankenhaus und wir sind sehr froh, dass unsere Freundschaft sich wieder so lebendig gestaltet.Bei Dietmars Familie in Wolfhagen verbrachten wir einige sehr schöne Stunden, in denen Heidi endlich Gelegenheit bekam, Bernwards Familie näher kennenzulernen, wofür sie sehr dankbar ist.

Bei Rekordtemperaturen fuhren wir an Berlin vorbei nach Mecklenburg, einen Teil Deutschlands, den wir noch nicht kannten. Die Seen und die Alleen haben es uns angetan. Mit dem Darss, der einzigartigen brackingen Küstenlandschaft,  machte uns drei Tage lang Heidis Freundin Uschi bekannt, die dort aufgewachsen ist..Auf dem Weg nach Hamburg fuhren wir früh morgens nach Stralsund, um uns nach fast vierzig Jahren den Dom anzusehen, der teilweise restauriert ist. Die grosse Glocke, die bei unserem letzten Besuch noch zerschmettert unter dem Turms lag, war natürlich weggeräumt. Ertstaunt hat uns allerdings, dass diese Missetat der DDR erst nach längerem Nachfragen zugegeben wurde.  Beeindruckt waren wir eine Stunde später von der Backsteingotik  Wismars, die unter strahlend blauem Himmel fast fröhlich wirkte. Am selben Nachmittag spazierten wir noch durch Schwerin . mit seinem phantastischen, golden leuchtendem  Schloss , Ein weiteres Beispiel der guten Restaurationsarbeit. Wir hatten nur wenig Zeit, finden aber, wir haben sie gut genutzt.

In Hamburg trafen wir Freunde und ehemlige Kollegen und wieder einmal reichte die Zeit nicht aus, alle zu sehen. Unsere Hamburgbesuche gelten im wesentlichen unseren Müttern,  die wir gerne häufiger sehen würden.

Im August flogen wir nach Bosten, um auf dem Weg nach Maine unsere Nachbarn und guten Freunde Arthur und Barbara in Gloucester zu besuchen, wo sie die Sommermonate verbringen. Nicht nur, dass wir den Aufmasch der wilden Puter in ihrem Garten bestaunten, sie machten uns darüberhinaus  mit Bostens Kultur und Geschichte vertraut.  Während des Treffens der Nature Printer Society am College of the Atlantic in Bar Harbor, einer wunderschönen Anlage an einer Granitküste, haben wir alte Freundschaften aufgefrischt und neue Freunde gewonnen. Dietmar genoss besonders die langen Diskussionen mit anderen „Cling Ons“, der Anhang der aktiven Naturdrucker, insbesondere über Philosophie und Bergbau mit Klaus, dem Ehemann der bekannten Küstlerin Erika, liebe Freunde aus Hamburg.

DerSeptember brachte uns wieder Besucher ins Haus. Dietmars Schwester Liliane mit Ehemann Holger kamen nach einem Besuch bei ihrem Sohn  Christian, der einen hervorragenden Job in Silicone Valley hat. Und dann, endlich, konnten wir Hans und Hilke unsere neue Heimat vorstellen und sie mit der amerikanischen Kultur vertraut machen.Dagmar und Ralph aus San Diego schauten für drei Tage vorbei und wir hatten viel Spass, unsere gemeinsamen Erlebnisse aus dem Jahr 1967/68 in San Franzisko wieder hervorzukramen.

Und nun wurden wir wirklich aktiv: Heidi fuhr mit drei Freundinnen in eine Küstlerkolonie nach Nord Carolina, um ungestört vier Tage drucken zu können.  Zur gleichen Zeit war Walter aus Hamburg bei Dietmar, denn diese beiden Männer wollten das Untergerüst für achtzig Solar Pannele auf unser Flachdach „hurrican safe“ bauen. Das war im Oktober. Sie haben die Arbeit mit Bravour  bis zur totalen Erschöpfung vollbracht und seit drei Tagen produzieren wir mit Sonnenenergie den Strom für das gesamte Haus. Grosse Freude haben uns Anna, John, Syrah und Daphne bereitet: sie kamen im Novemer für 10 Tage zu Besuch aus Neuseeland. Wir wollten so vieles gemeinsam unternehmen, doch beide waren innerlich mit dem Problem beschäftigt, ob und wann sie wieder in die USA zurückziehen könnte. Neuseeland scheint der jungen Familie soviel  Lebensqualität zu bieten, dass wir nicht  überrascht wären, wenn sie dort blieben. In drei Wochen werden wir dorthin fliegen, um uns ein Bild zu machen.

Und nun ist wieder Weihnachten. Samstag hat Heidi mit Meike und Sabine Kekse gebacken, während Fritzi mehr am „richtigen“ Kochen interessiert ist. Mark und Lisa führen mit ihren drei Mädchen ein sehr aktives Leben, bereichert durch Musik, Sport und Reisen. Es erfüllt uns mit grosser Freude zu sehen, wie unsere Enkeltöchter aufwachsen. Vielleicht finden  wir bald mehr Zeit, den Text mit Bildern zu vertiefen und auf unserer Weseite zu publizieren. Wer Lust auf die Bilder hat, kann unter www.Wittmann.Us einsteigen . Der Benutzernname und das Passwort sind der Kurzname unserer Tochter.


Wir wünschen allen unseren Freunden geruhsame Festtage alles Liebe und gute Gesundheit im Jahr 2008


Dietmar und Heidi

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