2011

Unser Weihnachtsbrief

Allen unseren Freunden wünschen wir ein besinnliches Weihnachtsfest und eine gutes Neues Jahr 2012. Auf dieser Seite berichten wir über das, was uns 2011 wichtig war und zeigen einige Bilder dazu. Die Bilder haben eine Legende. Bewegt man den "Zeiger" über die Bilder so erscheinen Bildbeschreibungen unter dem Cursor. Weitere Bilder aus Jahr 2011 zeigen wir auf den folgenden Seiten. (Bilder aus 2011)

Provence - Mordor New Zealand - Sarasota
Syrah und Daphne in der Provence bei Hugues im Garten Mount Mordor of the Lord of the Ring Saga or Mt Ngaurahoe Open air discussion with Andrée, Hugues, John and Dietmar Dietmar am Chateau Tongariro Hotel at Mt.Ruapehu Happy New Year 2011. (Hand colored monotype by Heide-M.Wittmann, 2011) Dietmar am Chateau Tongariro Hotel at Mt.Ruapehu Family lif in New Zealand Lunch in Maussane Inauguration of the new hous in SRQ

Our year 2011

Nachdem jetzt das erste Jahrzehnt dieses Jahrhunderts nichts von dem gebracht hat, was wir in unserem 1999 Weihnachtsbrief zur Jahrtausendwende so enthusiastisch ausdrückten, fragen wir uns, wie weit dieser Optimismus gerechtfertigt war. Die so positive Fin-de-Siécle Stimmung wurde schnell durch die politischen Unsinnigkeiten der allzu polarisierten US-Politik abgewürgt, die den Extremkapitalismus zu einem von Marx vorhergesagten unwürdigen Höhepunkt bringt. Die Stimmung hier in den USA ist der Situation in den letzten Jahren des Absolutismus nicht unähnlich.

Auf der anderen Seite des Ozeans, in der alten Welt, scheinen sich, wohl aufgrund des gewaltigen Informationsflusses dieses Zeitalters, die Dinge zum Guten zu entwickeln und wir erleben den Aufbruch von tragbaren politischen Systemen mit großen Hoffnungen für die Demokratisierung der muslemischen Welt. Aber wie es Friedman gerade in der NYT schrieb “….there is little chance of any Arab country going from Mubarak to Jefferson without going through some Khomeini.” Wir müssen Geduld haben. Eine genauere Betrachtung des Jefferson Landes offenbart allerding, dass seine Regeln, die vortrefflich der Demokratie in den ersten 200 Jahren gedient haben, heute zu einer Plage geworden sind. Und die veralterte amerikanische Verfassung erscheint als das Grundübel der jetzigen politischen Verklemmung und Rechtsverzerrung. Sie müsste dringend überarbeitet werden, um gegenseitige Achtung und Verständnis zu verbessern, und um das marode, juristische System zu ersetzen. In diesem Land muss dringend Gerechtigkeit für alle eingeführt werden, eine Gerechtigkeit, die extremen menschlichen Eigennutz begrenzt.

Sollen wir also weiterhin enthusiastisch in die Zukunft blicken? In Hinblick auf die arabische Welt? - JA, auf Europa? - auch ein JA, weil sich in Europa gerade die unglaubliche Chance auftut, trotz der unglücklichen Vergangenheit ein umfassendes, übergreifend politisch faires und gerechtes System für alle zu bilden, und dabei die aus Eigennutz kurzsichtigen, in der Vergangenheit verstrickten Interessen eines einzelnen Staates unberücksichtigt zu lassen.
Verzeihung für diesen politischen Ausflug und es wird Zeit über mehr Persönliches berichten.

2011 war das Jahr, in dem wir beide wieder gesund wurden.Damit verbunden hat sich auch unser Leben wieder normalisiert. Wir verreisten, besuchten viele Konzerte, Theaterstücke, Tagungen der Kunst und Medizin und erfreuten uns am Reifungsprozess unserer jüngeren Familienmitglieder hier in Sarasota, in Hamburg und in Palmerston North.

Unsere Enkelinnen barfuß wie alle auf dem Schulhof zu sehen und zu erfahren, wie sie geistig herausgefordert werden, erhöhte die Freude an der so eindrucksvoll schönen Inselwelt Neuseelands. Wir sind stolz auf John und Annemarei und Ihren kleinen Betrag für diese schöne andere Welt, die das Informationszeitalter ebenfalls prägt, wie wir praktisch erfuhren. Natürlich konnten wir mit Syrah und Daphne nicht konkurrieren.

Mark und Lisa, nach kurzem Liebäugeln mit einer Chef-Stelle in Bad Nauheim, haben sich nun entschieden, in Sarasota zu bleiben und sind in ihr Traumhaus mit Zugang zur Sarasota Bay in Cherokee Park gezogen. Ihre Mädchen Fritzi, Sabine und Meike gedeihen in der Schule. Sie sind sehr begabt und auch sonst sind sie eine Freude zu beobachten. Leider geschieht das zu selten. Auch verfolgen wir mit Interesse wie sie sich zu sehr unterschiedlichen jedoch großartigen Individuen entwickeln, die richtige Dinge tun und sinnvolle Entscheidungen treffen.

Höhepunkt des Jahres war unsrere Reise nach Europa und speziell Dietmars Reise mit Annemarei, John und Kindern nach Maussane-les-Alpilles in der Provence zu Dietmars Jugendfreund. Bilder findet Ihr hier auf unserer Webseite www.wittmann.us. Hugues und Andrée waren außergewöhnliche Gastgeber, und bei der Schönheit der Provence überlegte Dietmar, ob sie vielleicht doch wieder zurückkehren sollten. Heidi verbrachte einige schöne Tage mit den Rantas in Heideberg wo Anna beruflich war.

In Hamburg besuchten wir Volker und Jutta, Liliane and Holger und hatten viel Spaß. Später erfuhren wir, dass Malou nun Medizin in Hamburg studieren darf. Herzlichen Glückwunsch. Wir sind alle stolz auf unseren fünften Mediziner in der unmittelbaren Familie. Dietmar’s Mutter in Hamburg erzählt allen, dass sie sich noch nie so gesund wie jetzt fühlte. Sie wird bald 95 und erfreut sich noch an ihrem LCD-TV, sieht sich damit digitale Bilder an und vermisst ihren PC mit dem sie Skat spielte. Volker besorgt Ersatz.

Dietmar and Nils reisten heftig diskutierend mit IC-3 nach Hamburg von Düsseldorf, wo sie in Duisburg Gisela Wittmann besuchten, die sich offensichtlich sehr wohl fühlt. In Essen und Dortmund demonstrierte Nils sehr eindrucksvoll seine alma mater, die Kaderschmiede der zukünftigen Wirtschaftslenker, wo Nils auch seine Dissertation schreibt.

Im Juli bekamen wir Nachwuchs, ein kleines Hunde Mädchen namens Sassie-Milou. Wie ihre Name so richtig sagt, ist sie der kleine unten abgebildete Frechdachs. Sie ist Milous Enkelin and damit Struppies Nichte. Beide mögen sich und bereiten uns viel Freude.

Im Dezember hatte Heidi eine Ausstellung ihrer Kunst, den handkolorierten Naturdrucken. Die Casey Key Art Show wurde ein großer Erfolg für sie. Alle lobten die Schönheit und das Einzigartige ihrer Bilder. Dietmar ist auf sie stolz und inspirierte sie, auch etwas für den Weihnachtsbrief zu machen So entstand ihr Weihnachskranz, ein handkolorierter Naturdruck, den wir mit Euch teilen wollen.


Wir wünschen allen ein gutes Jahr 2011

Milou-Sassie

Dietmar und Heidi

DritterAdvent